Dämmen mit Baumrinde



Technische Universität Graz :

Termin:

Donnerstag, 7. Mai 2015 

16:30 Uhr

Ort:
Hörsaal FSI 1, Inffeldgasse 11, 8010 Graz
Titel:

Baustoffe mit Zukunft

Innovative regionale und nachwachsende Baustoffe am Beispiel der Baumrinde

Inhalte:
  • Inhalte: 
    Die Bedeutung regionaler und nachwachsender Baustoffe am Beispiel der Baumrinde unter Berücksichtigung ökologischer, wirtschaftlicher, nachhaltiger und gesellschaftlicher Aspekte

    Status Quo der „Baumrinden“-Forschung (Bezug Baustoff)
    Materialeigenschaften und Potenziale
    Mögliche Anwendungsbereiche im Innen- und Außenbereich 
    Wirtschaftlichkeit und regionale Wertschöpfung 
    Perspektiven
Format:
Moderierte Expert/innen-Diskussion (ca. 6 Podiumsteilnehmer + Moderation) + (Fach)Publikum
Vortragende(r):

Am Podium:

Günther Kain, Projektsieger

Alexander Passer, Institut für Materialprüfung und Baustofftechnologie mit angeschlossener TVFA für Festigkeits- und Materialprüfung, TU Graz

Viola John, Institut für Materialprüfung und Baustofftechnologie mit angeschlossener TVFA für Festigkeits- und Materialprüfung, TU Graz

Markus Stangl, Institut für Architekturtechnologie, TU Graz

Heinz Ferk, Labor für Konstruktiven Ingenieurbau, TU Graz

Moderation: Michael Narodoslawsky, Institut für Prozess und Partikeltechnik, TU Graz

Zielgruppe:
  • TU Graz Mitarbeiter/innen (aus FoEs; Instituten etc.)
  • Studierende
  • Vertreter aus Wirtschaft und Industrie
  • Interessierte Öffentlichkeit
   
Kurzbeschreibung:
 
Dämmen mit Baumrinde

Der allgemeine Trend hin zu energieeffizienten Gebäuden hat zu einem zunehmenden Bedarf an Wärmedämmstoffen geführt. Der Dämmstoffmarkt wird von Polystyrol und Mineralwolle dominiert. Beide schneiden ob der nicht erneuerbaren Ressourcen und der energieintensiven Herstellung in einer integrativen ökologischen Betrachtung über den Gesamtlebenszyklus eher mangelhaft ab. Optional könnten baumrindenbasierte Platten mit geringer Rohdichte eingesetzt werden. Diese sind vielversprechend für das bezeichnete Einsatzgebiet, da man das natürliche „Baumisolationsmaterial“ Rinde einsetzt. Rinde besitzt vorteilhafte Eigenschaften wie eine geringe Dichte, eine gute Widerstandfähigkeit gegenüber Mikroorganismen und eine geringe Wärmeleitfähigkeit bei gleichzeitig hoher Wärmespeicherkapazität. Auch vom wirtschaftlichen Standpunkt ist das Material sehr interessant, weil Rinde ein klassisches Nebenprodukt der Forst- und Holzwirtschaft ist und bislang kaum stofflich höher veredelt eingesetzt wird.

Ideeneigner:
Günther Kain(kaigue)
Link zur Original-Idee
Dämmen mit Baumrinde
Universität:
Technische Universität Graz
Kooperationspartner:
tba
Link zur Projektseite:
tba

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